Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage

Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ist laut § 3 des Landesgesetzes und § 36, Abs. 1 der Gewerbeordnung       zuständig für für die Bestellung von Sachverständigen in den Bereichen

  • Landwirtschaft (Ackerbau, Grünland, Viehhaltung, Bauwesen, Technik, usw.
  • Gartenbau (Obst, Gemüse, Zierpflanzen), Baumschulen, Garten- und Landschaftsbau
  • Forstwirtschaft , Jagdwesen und Fischerei
  • Weinbau (Außenbereiche, Kellereiwirtschaft, usw.)
  • Umweltschutz (Emmissionen,  Immissionen, Boden- und Gewässerschutz, Natur-, Landschafts-,  Artenschutz) und ökologische Produktion.


Sachverständige werden auf ihre persönliche und fachliche Eignung überprüft. Sie müssen mindestens 30 und dürfen höchstens 70 Jahre alt sein, müssen eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung in einem "grünen" Beruf nachweisen, außerdem mehrjährig als sachverständige Person tätig gewesen sein. 

Sachverständige müssen persönlich und beruflich unabhängig sein, in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen leben        und ein Führungszeugnis vorlegen. Ihre Sachkunde wird außerdem geprüft: Sie haben den Nachweis der Teilnahme an Sachverständigenseminaren, sowie selbst gefertigte Gutachten aus ihrem Fachgebiet vorzulegen, bevor sie öffentlich     bestellt werden.

Eine öffentliche Bestellung wird immer höchstens für fünf Jahre erteilt. Eine Verlängerung  wird von   Fortbildungsnachweisen und dem Einreichen erstellter Gutachten abhängig gemacht, die von der Kammer auf ihre       Qualität überprüft werden.
Sachverständige sind jedoch nicht Mitglied der Landwirtschaftskammer, sondern handeln unabhängig auf eigene Verantwortung und Rechnung.

 

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